Untervermietung des Zimmers

Die Untervermietung des Studentenwohnheimszimmers ist nicht einfach mit mündlicher Absprache möglich, sondern bedarf einer Genehmigung durch das Studierendenwerk Aachen, unseren Vermieter. Dieser ist sehr darauf bedacht, dass Zimmer nicht illegal untervermietet werden.

Wer sein Zimmer länger als drei Monate bewohnt, hat die Möglichkeit, dieses Zimmer für drei Monate an eine andere Person unterzuvermieten. In Ausnahmefällen wie Pflichtpraktika des Studiums oder Auslandsaufenthalten, ist eine Untervermietung für sechs Monate möglich (Angaben ohne Gewähr).

Neu seit März 2019: eine Untervermietung des Zimmers zum Wohnzeitende hin, also zur Umgehung der Kündigungsfrist, ist ausnahmslos nicht möglich und wird vom Studierendenwerk nicht genehmigt. Wir unterstützen dies als Wohnheim ausdrücklich, da dies in der Vergangenheit überhand genommen hat und dem Etagenleben in vielen Fällen massiv geschadet hat. Frage im Zweifelsfall den Belegungsausschuss, ob die Neubelegung deines Zimmers zu einem früheren Zeitpunkt möglich ist.

Ablauf:

Auf der Webseite des Studierendenwerks findest du den jeweils aktuellen Antrag auf Untervermietung. Dieser muss beidseitig bedruckt werden (Vorderseite: Antrag, Rückseite: Untervermietverordnung), danach vollständig vom Untervermieter und Untermieter ausgefüllt werden.

Ganz unten unter dem Antrag müssen eine Reihe von Leuten deinen Antrag unterschreiben, dabei ist die Reihenfolge unbedingt einzuhalten. Diese hat einen Sinn und wird von uns strikt beachtet:

  1. Etagensprecher
  2. Haussprecher
  3. Belegungsausschuss
  4. Netzwerk-AG
  5. Hausmeister

Jede dieser Parteien hat das Recht, die Unterschrift zu verweigern, wenn triftige Gründe vorliegen. Der vollständig ausgefüllte und von allen Parteien unterschriebene Antrag muss anschließend in der Wohnheimsverwaltung des Studierendenwerks abgegeben werden. Diese entscheiden dann, ob der Antrag genehmigt oder abgelehnt wird.

Internet und Fahrradstellplatz

Internet

Vor dem Beginn der Untervermietung muss dies der NetzAG formlos mitgeteilt werden, da wir erst einige Zeit nach Beginn der Untervermietung Kenntnis davon erhalten. Wir "frieren" deinen Zugang dann ein, dadurch entfällt für den Zeitraum der Untervermietung für dich der Netzwerkbeitrag.

Da dein Internetzugang personalisiert ist, darf dieser nicht an Untermieter weitergegeben werden. Dein Untermieter muss sich während unserer Sprechstunden einen eigenen Zugang einrichten.

Bei bekannter, illegaler Untervermietung deines Zimmers, wird dein Internetzugang ausnahmslos gesperrt. Da ein Internetzugang immer an einen Haupt- oder Untermietvertrag gebunden ist, und diese Verträge nicht nachträglich abgeschlossen werden können, hat dein Untermieter in diesen Fällen für seine komplette Wohnzeit keinen Internetzugang. Da die NetzAG Kopien aller Untervermietverträge erhält, wird der Zugang des Hauptmieters ebenfalls gesperrt. Melde dich also rechtzeitig bei der NetzAG, damit verhinderst du, dass dein Untermieter im Zweifelsfall einige Tage ohne Internet auskommen muss.

Nach Rückkehr ins Haus wird dein Zugang nicht automatisch wieder aktiviert! Melde dich einige Tage vor der Rückkehr bei der NetzAG, damit diese deinen Zugang rechtzeitig wieder aktivieren kann.

 

Fahrradstellplatz

Wenn du einen festen Stellplatz im Fahrradkeller hast, gibt es für deine Untervermietung wichtiges zu beachten. Dein Stellplatz wird für den Zeitraum der Untervermietung an eine andere Person weitergegeben, da die begrenzten Plätze nicht vertretbar für einige Monate unbenutzt bleiben können.

Melde dich vor deiner Untervermietung zusätzlich zur NetzAG bei der Fahrrad AG. Diese markiert deinen bereits zugeteilten Stellplatz im Vergabesystem. Nach Rückkehr aus der Untervermietung wirst du dann automatisch ganz oben auf der Warteliste platziert und erhältst damit den nächsten freien Stellplatz automatisch.

Wird dies unterlassen, verlierst du deinen Stellplatz und deinen Platz in der Warteliste unwiderruflich, da dein Stellplatzwunsch automatisch gelöscht wird. Wenn du dich neu einträgst, bist du automatisch wieder am Ende der Warteliste.

Selbiges gilt für illegale Untervermietungen. Bewohner, die ihr Zimmer illegal weitervermieten und einen Stellplatz haben, verlieren ihren Stellplatz und/oder ihren Platz in der Warteliste ausnahmslos. Damit möchten wir ausdrücklich illegale Untervermietungen unattraktiv machen und die legale, genehmigte Untervermietung fördern.